Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen künftig
zeigen, was man mit PMView alles machen kann, und vor allem - wie. Nach
und nach wird diese Seite ausgebaut und erklärt die Funktionen des
Programms.
Beginnen wir doch gleich mit dem - zumeist - ersten Schritt und dem wohl am häufigsten verwendeten. Dem Öffnen einer Datei. Im ersten Moment mag es so aussehen, als sei es wirklich nicht nötig, diesen Mechanismus zu erklären. Bei genauerem Hinsehen finden sich aber vielleicht auch für PMView-Profis noch ein paar Details, die den einen oder anderen Tastendruck oder Mausklick sparen könnten.
Nach dem Start des Programms haben wir ein Bild ähnlich dem folgenden.
Natürlich sieht die OS/2-Version von PMView nicht wesentlich anders
aus, als die für Windows. Die Funktionen des Programms sind unter
allen Betriebssystemen gleich.
Eine Datei wird geöffnet, indem die Schaltfläche ganz links einen
Mausklick mit der linken Maustaste erfährt. Alternativ dazu ist es
möglich, das Menü "Datei" anzuklicken und dort "Öffnen"
auszuwählen. Schneller geht es aber mit der kleinen gelben halboffenen
Ordnerschaltfläche. Die Tastenkürzel stehen ebenfalls zur Verfügung,
d.h. die Tastenkombination Strg+O hat die gleiche Wirkung (solange die
Standardeinstellung nicht verändert wurde, dazu jedoch später
mehr).
Daraufhin erscheint ein Bild ähnlich diesem hier:
Dieses
Fenster hat den klangvollen Namen "Dialogfenster zum Öffnen von Dateien"
und zeigt die gefunden Bilddateien zusammen mit ihren Vorschausymbolen
an. Dieses Verhalten kann natürlich durch unterschiedliche Einstellungen
beeinflußt werden. Auf der linken Seite finden Sie den Dateibaum
Ihrer Festplatte bzw. des Datenträgers, den Sie mit PMView "besuchen".
Rechts sehen Sie die Dateien. Durchforsten Sie die unterschiedlichen Verzeichnisse
durch jeweils einen Mausklick im linken Fensterbereich. PMView zeigt standardmäßig
nur Bilddateien, die die Dateiendungen tragen, die unter "Dateiname zum
Öffnen" vorbelegt sind. Möchten Sie wirklich alle Dateien sehen
(auch die, die eigentlich keine Bilddateien sind), dann müssen Sie
"Dateityp(en)" auf "<Alle Dateien>" umstellen. Im schlimmsten Fall dauert
es dann eben länger, bis die Vorschausymbole mancher Dateien angezeigt
werden können. Bei anderen wird PMView aufgeben und behaupten, daß
es sich um ein unbekanntes Dateiformat handelt. PMView kann nur Bilddateien
lesen und deren Vorschausymbole anzeigen, wenn es die Dateiformate versteht.
Das Programm erkennt ein Bildformat nicht an der Dateiendung (z.B.
.JPG), wie es viele andere Anwendungen und auch die Windows-Betriebssysteme
selber tun. Sie legen selber fest, welche Dateiendungen (Dateitypen) PMView
überhaupt untersuchen bzw. anzeigen soll. Die Entscheidung, um welches
Dateiformat es sich dann wirklich handelt, trifft es aber selber.
Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Schaltfläche "Öffnen"
oder drücken Sie die Tastenkombination Alt+F.
Das erste Bild bzw. die erste Datei im aktuellen Verzeichnis wird geöffnet. Falls es sich um keine von PMView akzeptierte Bilddatei handelt, erhalten Sie am unteren Fensterrand eine entsprechende Fehlermeldung. In unserem Beispiel ist es eine Bitmap, d.h. ein Dateiformat mit der Dateiendung .BMP. Sie werden staunen, wieviele unterschiedliche Bilddateiformate sich mit PMView öffnen lassen.
Klicken Sie auf eine der kleinen Schaltflächen, die jeweils einen blauen Pfeil beinhalten, neben dem gelben halbgeöffneten Ordner am linken oberen Fensterrand. PMView lädt (öffnet) damit automatisch die nächste oder die vorhergehende Datei aus dem aktuellen Verzeichnis. Oder verwenden Sie das Menü "Datei" erneut, um die gleiche Funktion unter "Nächste/Vorhergehende Datei" zu suchen. Dort finden Sie auch die Tastenkürzel dafür (Tasten Bild nach oben und Bild nach unten). Ein Doppelklick mit der linken Maustaste zeigt das Bild als Vollbild, d.h. über den ganzen Bildschirm, an. Ein weiterer Doppelklick läßt es wieder auf seine vorhergende Größenanzeige schrumpfen/wachsen, je nach Bild- und Bildschirmgröße. Das Zurückschalten von der Vollbild- in die Normalansicht läßt sich auch mit der ESC-Taste bewerkstelligen.
Lassen Sie sich Informationen über das angezeigte Bild/die angezeigte
Datei geben. Menü "Ansicht", "Anzeigen" und dann "Bildinformation".
So finden Sie schnell heraus, ob die gerade betrachtete Datei wirklich
das Bilddateiformat hat, das sie zu sein scheint. Wie bereits erwähnt,
erkennt PMView das Dateiformat auch dann, wenn die Dateiendung eigentlich
falsch ist.
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